Mittwoch, 8. Oktober 2014

Abschlussgedanken- Ein Brief an Lima



Liebstes und verhasstes Lima,

Einen Monat ist es her, dass ich dich verlassen musste- schneller als erwartet und anders als erwartet.
Knapp ein Jahr durfte ich in dir leben, dich von deinen schönsten und auch von deinen hässlichsten Seiten kennenlernen.
Da waren die Wellblechhütten, die die ersten fünf Monate die Umgebung rund um mein neues Zuhause schmückten. Der Staub und die kläffenden Straßenhunde.
Da war der Verkehr, verbunden mit der Angst, jeden Moment überfahren zu werden, mit den schwarz rauchenden Auspuffen der vielen Busse, der einem jeden Moment den Atem zu nehmen schien. Müll, der wie der Sand des Ufers eines Flusses rechts und links an den Straßen lag.
In den letzten Monaten erlebte ich dich nur noch grau, der Winter hatte dich fest in seinen Händen und nur selten ließ die Sonne sich durch die dicke Smogschicht blicken.
Ich hatte einige der schwersten Tage in diesem Jahr.
Tage, in denen ich kaum aus dem Bett kam, weil mich sofort das Herzrasen überfiel. Weil ich wusste, dass man mich auf der Arbeit nur wieder den Fußboden und die Toiletten schrubben lassen würde, während ich mich anschreien lassen müsste. Weil ich so häufig krank war.
Weil meine Familie und viele meiner Freunde beinahe am anderen Ende der Welt auf mich warteten und mich in die Arme nehmen würden, wenn sie es nur könnten.
Und letztendlich, weil man mir einen Teil meines Glaubens an die Gerechtigkeit nahm, als ich grundlos vor die Tür gesetzt wurde und dich innerhalb von drei Tagen verlassen musste, ohne mich noch einmal richtig von dir verabschieden zu können.
Aber ich bin dir auch so dankbar - für die Erfahrungen, die ich machen konnte.
Du hast mir eine völlig neue Kultur gezeigt, eine andere Art des Lebens und wie wertvoll all das ist, was ich bereits habe.
Es ist so viel einfacher zu sehen, was einem noch zu seinem Glück fehlt als das, was man schon besitzt. Wenn mich die Kinder in der Schule fragten, ob ich auch eine Mutter und einen Vater hatte, sagte ich die ersten Male noch „Ja, natürlich“. Bis mir klar wurde, dass es eben nicht natürlich ist.
Ich habe Glück, so eine große Familie zu haben, die immer für mich da ist und mich auffängt und mich von ganzem Herzen liebt.
Ich habe Glück, eine Bildung zu haben, die mir so viele Perspektiven eröffnet und Glück, dass unsere Politik nicht von Korruption beherrscht und unterdrückt wird.
Ich danke dir, dass du mir gezeigt hast, wie es sich anfühlt, frei zu sein. Ich danke dir für die Zeit an deinen Stränden, an denen an nichts denken musste, die Sonne auf meiner Haut kitzeln lassen und abends pünktlich um 6 deine spektakulären Sonnenuntergänge genießen konnte.
Ich bin dir dankbar, dass du mir deine Vielfältigkeit und dein Wesen voller Gegensätze gezeigt hast.
Ich bin so froh, die atemberaubenden Landschaften deines Landes gesehen zu haben und Ruinen, die längst verlassen sind und doch von ihrer Magie nichts verloren haben.

Und mehr als alles andere danke ich dir für die Menschen, die du mir gezeigt hast.
Menschen, die nichts haben und trotzdem alles teilen.
Menschen, die ein ehrlicheres Lachen haben als viele von uns, obwohl sie schon so viel haben ertragen müssen.
Menschen, die mir ihre Tür geöffnet haben und mir sagten, ihr Zuhause sei auch meins.
Und den einen Menschen, der mir gezeigt hat und immer noch zeigt, was wirklich wahre Liebe ist.

Lima, du bist eine Stadt, die mich sprachlos macht, denn keine Worte der Welt können dich beschreiben.
Ich bin glücklich, ein Jahr meines Lebens Teil von dir gewesen zu sein und werde dich und deine Leute immer in meinem Herzen tragen.
Danke, Lima, ich habe viel von dir gelernt und ich verspreche dir, ich werde wiederkommen!




Samstag, 5. Juli 2014

Mit dem Motorrad durch den Dschungel

Als Kind hatte ich Angst vor ungefähr allem.
Höhe, fremde Orte, Monster.
Dann hab ich mit Judo angefangen und in den Jahren traute ich mir immer mehr zu.
Aber das ich ein Wochenende wie das letzte erleben und ÜBERleben würde, damit hätte wohl nie jemand gerechnet- ich als allerletztes.
Hätten wir nicht schon einen Blogeintrag mit "Ein abenteuerliches Wochenende" gehabt, wäre dieser Titel jetzt sicherlich meiner gewesen.
Dieses Wochenende haben wir spontan entschieden, nach Oxapampa zu fahren, einer Kleinstadt, die von österreichischen und deutschen Siedlern in der Selva, dem Dschungel, gegründet wurde.

Wieder einmal kann ich von Glück reden, meinen persönlichen peruanischen Reiseführer Gonzalo an meiner Seite gehabt zu haben, der uns nicht nur kostenlose Unterkunft sondern auch ein Motorrad beschaffte.
Meine Freude war allerdings zunächst nur von kurzer Dauer- hatte ich doch beinahe vergessen, dass Gonzalo gleichzeitig auch Adrenalinjunkie ist. So setze ich mich todesmutig aufs Motorrad. Dass wir keinen Helm dabeihaben würden, war mir von Anfang an klar gewesen, aber Sicherheitsvorkehrungen in Fahrzeugen sind mir schon lange fremd.
Als Gonzalo dann aber beschleunigt und über die steinigen Pisten düst, bereue ich meine Entscheidung  ziemlich schnell. Meine Schreie ignorierend, mich sogar auslachend, zeigt Gonzalo mir nun seine ganze Surferseite. "Tranquila amor, no pasa nada".
Da bin ich mir allerdings nicht so sicher. Für mich ist glasklar, dass wir innerhalb der nächsten Sekunden sterben werden.
Wir rasen über eine Kreuzung (links-rechts-gucken, was ist das? Wo macht man sowas?) sehe ich aber etwas, dass mich erst so schockiert, dass ich kurz vergesse, Gonzalo anzuschreien und mich im nächsten Moment unendlich beruhigt.
Motorräder mit 3 Personen drauf.
Und zwar nicht 3 Erwachsene- nein, das sind unsere Bekannte, bei denen wir untergekommen sind. Miguel, seine 18-jährige Ehefrau und ernsthaft- ihr 2-Monate altes Baby.
An der nächsten Kreuzung eine weitere Familie vereint auf ihrem Motorrad, inklusive Hund.

Irgendwie beruhigetmich das und schließlich kommen wir tatsächlich lebend an einer Hütte an, in der man Warapo, ein alkoholisches Getränk aus Zuckerrohr, herstellt.
Wir knabbern an dem übriggebliebenen Zuckerrohr, Gonzalo schnitzt und stellt sich vor, sich im Dschungel verlaufen zu haben und nichts weiter als Zuckerrohr zu haben und trinkt beglückt sein Warapo.
"Ja, klar kann ich so fahren, amor".
Also fahren wir noch ein wenig herum, sehen uns die Stadt an und ruhen uns aus, denn am nächsten Morgen soll es zum Río de tigre gehen.

Rio de tigre






Inzwischen genieße ich die Fahrt richtig, immer tiefer in den Dschungel rein, über schlammige Pisten vorbei bis hin zu den Wasserfällen, meine einzige Angst sind inzwischen die Schlangen.
Alles andere ist mir inzwischen egal. Das Motorrad habe ich bis hierhin ja schließlich auch schon überlebt.
Die Wasserfälle sind wunderschön, umringt von moosigen Bäumen und bestimmt auch irgendwelchen bösen Schlangen.
Zurück geht es dann mit abgeschaltetem Motor bergab- unsere Bremsen funktionieren ja schließlich nicht mehr so gut. Danach über nasse Straßen, denn der typische Dschungelregen hat uns voll erwischt.
In einem Wechselbad aus Glück über den langersehnten Regen (hatte ich doch schon Ewigkeiten keinen mehr gesehen), Freiheitsgefühl und Panik gehr es also weiter.
Gerade zurück im Dorf fangen wir an zu schlingern. Platter Reifen.
"Wow, gut, dass wir jetzt nicht mehr ganz so schnell fahren, sonst wäre das vielleicht noch gefährlich geworden. Das ist deine Schuld, du bist ja unter der Leiter durchgegangen, amor".
Ja, wie gut. Sonst wäre es VIELLEICHT doch noch gefährlich geworden.

Als wir dann endlich sicher in den Bus einstiegen, denke ich, das Schlimmste wäre überstanden, aber das wäre ja zu einfach gewesen. Mit Durchschnittsgeschwindigkeit... 70?... fahren wir durch die kurvige Berglandschaft, Abhänge links und rechts, Sicherheitsvorkehrungen keine.
Überholen? - Gern. LWKS auch. Sicherheitsabstand zum Abhang: 3 cm.

Aber hier sitze ich nun, sicher und lebendig, in Lima und freue mich, schon 10 Monate in diesem abenteuerlichen Lan überlebt zu haben.












Dienstag, 8. April 2014

Traumurlaub

Es ist zwar erst
fast 3  Monate her, dass ich meine erste Reise angetreten hab- in den Norden Perus, 18 Stunden von Lima entfernt- aber schon vermisse ich die absolut entspannte Atmosphäre, die Traumstrände und die frische Luft.
Zu meinem Glück hatte ich Gonzalo im Schlepptau - oder vielleicht auch eher er mich- Surfer und Strandliebhaber, sodass ich gleich die ganzen wichtigen Strände in der Umgebung Máncoras kennenlernen durfte, Schildkröten beobachtete und die spektakulären Sonnenuntergänge genoss, die es eben nur so im Norden gibt...




Montag, 10. März 2014

Ein abenteuerliches Wochenende

Was stellt man sich als Normaldeutscher unter einem Wochenendtrip vor? Vielleicht ein Abstecher an den nahegelegenen Badesee inklusive Camping oder der Besuch nicht weit entfernt wohnender Verwandter. Nahe gelegen und nicht weit entfernt sind hier die Schlüsselworte.
Genauso haben wir, 5 weitere Freiwillige und ich, uns das nämlich auch gedacht. Lasst uns doch einen Wochenendtrip zur nahegelegenen Halbinsel Paracas und zur von dort aus nicht weit entfernten Oase Huacachina machen. Jetzt kommt es auf die Definition von nahegelegen und nicht weit entfernt an. Für uns, die wir mittlerweile gut 5 Monate in Lima leben, hat sich die Sichtweise auf diese beiden Worte extrem verändert. So ist es für uns völlig normal und durchaus lohnenswert geworden, je 2 Stunden im Bus zu sitzen, „nur“ um gemeinsam zu kochen. Warum also nicht für einen Wochenendtrip 6 Stunden fahren?
Aufgeteilt aufs WG-Auto der anderen und Reisebus ging es also los ins nahegelegene Paracas.
Highlight unseres Aufenthalts dort war eine Bootstour zu den Islas Ballestas, von Seevögeln, Robben und Seelöwen bevölkerten Inseln.
Klingt jetzt noch nicht über die Maßen spannend, wäre da nicht unser „Schiffbruch“ gewesen. Das Wort Schiffbruch mag übertrieben sein, schließlich war nur der Bootsmotor ausgefallen, aber dies war Anlass für eine „spektakuläre“ Rettungsaktion. Nachdem wir eine gute halbe Stunde auf dem Meer rumgedümpelt sind, mussten wir nämlich auf hoher See das Boot wechseln. Glücklicherweise  ist keiner über Bord gegangen und wir konnten die Fahrt ungehindert fortsetzen und kamen später sicher wieder an Land an. (Erwähnenswert ist hier vielleicht noch, dass eine Woche später eines dieser Boote explodiert ist…)
Nachmittags quetschten wir uns zu sechst in den Schuh, wie das kleine rote Auto der anderen liebevoll genannt wurde (ja, wurde, aber dazu später mehr), und machten uns auf den Weg auf die Halbinsel. Mit dem kleinen Auto fuhren wir durch die Wüste, wenn uns überhaupt mal andere Autos begegneten, dann meist dicke Geländewagen, ein ganz anderes Kaliber als der Schuh. Trotzdem schafften wir es damit irgendwie durch die unglaublich schöne Landschaft an den Strand zu gelangen, an dem ein Mitfreiwilliger vor mehreren Jahre schon einmal war.
 
Am nächsten Tag ging die Fahrt weiter nach Huacachina, eine Oase, die rund zwei Stunden von Paracas entfernt liegt. Für die „kurze“ Strecke machten wir es uns wieder zu sechst im Auto gemütlich. Auf halber Strecke auf der Panamericana geht plötzlich der Motor aus. Zum Glück nicht weit von einer Tankstelle entfernt, auf die wir es noch gerade so schafften. Da wir das Problem alleine nicht gelöst bekamen, riefen wir einen Mechaniker an, der sich sofort auf den Weg zu uns machte. In der Zwischenzeit rätselten wir über den geringen Benzinverbrauch des kleinen Autos und kamen zu dem Ergebnis, dass eventuell der Tank leer sei. Das schien dann auch tatsächlich der Fall gewesen zu sein, denn mit vollem Tank fuhr der Wagen wieder. Wir also alle wieder rein und weiter gings  Richtung Oase.
Das Ziel schon vor Augen, nur noch 5 Kilometer entfernt, war es dann wieder so weit. Der Wagen blieb stehen und das mitten in einem Kreisverkehr. Wir also wieder alle raus, um das Auto aus der Gefahrenzone zu bugsieren. Der Blick zurück zeigte, wir verlieren Flüssigkeit. Zu unserem Glück hielt neben uns ein Taxifahrer, der uns nach einigen Versuchen, das Auto selber zu reparieren, anbot, uns bis zur Werkstatt seines Vertrauens abzuschleppen. Nach gut einer Stunde dort und neuen Zündkerzen lief das Auto wieder und wir machten uns auf wieder auf den Weg, allerdings nicht ohne die Handynummer von Johnny, dem hilfsbereiten Taxifahrer.
 Zum Glück! Denn gute zwei Kilometer vor dem Ziel blieb der Wagen wieder stehen. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt. Johnny, den wir in unserer Not angerufen hatten, kam uns noch einmal zur Hilfe und schleppte uns dieses Mal zu einer anderen Werkstatt. Dort verbrachten wir eine halbe Ewigkeit ohne zu wissen, was eigentlich das Problem mit diesem Auto ist. Das war auch der Zeitpunkt, in dem das Auto unsere Zuneigung verlor und sein Name von „kleiner Schuh“ in „Atos“ geändert wurde (Es ist nämlich ein Hyundai Atos und „Atos“ erinnert an Arktos von Tabaluga und ist damit böser als „kleiner Schuh“). Nachdem immer noch keine Lösung des Problems in Sicht war, opferte sich Vinzenz, der die Oase schon kannte, beim Auto zu bleiben, und wir anderen machten uns per Taxi auf den Weg nach Huacachina, wo wir dann auch endlich heil ankamen. Der Anblick, der sich uns dort bot erinnerte ein bisschen an eine Bilderbuch-Oase. Wasser in der Mitte, drum herum eine Promenade mit Palmen, dahinter eine Reihe mit Hostels und Restaurants und im Hintergrund hohe gelbe Sanddünen unter blauem Himmel.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf zu einer Sandbuggytour inklusive Sandboarding. Obwohl es noch relativ früh war, stand die Sonne schon hoch am Himmel und ließ das Wüstenfeeling perfekt wirken. Um uns herum Dünen aus feinstem hellen Sand, über uns der blaue Himmel mit einer strahlenden Sonne und wir mittendrin. So etwas habe ich noch nie erlebt und es war einzigartig.
Das Buggyfahren war besser als jede Achterbahn und auch das Sandboarding war absolut super. Anders als erwartet, legt man sich auf die Boards und rutscht damit ziemlich hohe und steile Dünen runter, und das in einem ordentlichen Tempo. Leider war das ganze Vergnügen viel zu schnell vorbei und nach einem ausgiebigen Frühstück hätten wir uns eigentlich schon wieder auf den Heimweg machen müssen.
 Wäre da nicht eine Einladung von Johnny zum Mittagsessen gewesen. Das Haus war voll, so wie es schien, hat Johnny seiner ganzen Familie Bescheid gesagt, dass sechs Deutsche zu ihm kommen würden. Ich muss sagen, die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft von Johnny und seiner Familie haben mich berührt, besonders die Einladung zum 15. Geburtstag seiner Tochter, zu dem wir ganz sicher wieder nach Ica fahren werden. Dann aber alle mit dem Bus ;) 
 








Sonntag, 23. Februar 2014

Lebenszeichen

Jaja, lang ist es her seit unserem letzten Blogeintrag und erst einmal ein dickes "Tut uns Leid" dafuer. Um mich ein bisschen zu rechtfertigen: wir hatten aber auch verdammt viel um die Ohren. Reisen, viel Arbeit, ein Umzug, Zwischenseminar und ein bisschen moechte man dann doch noch von seiner freien Zeit hier geniessen. Aber heute fang ich mal an, das verpasste ien wenig aufzuholen und ein bisschen von unserem Zwischenseminar von Ende Januar zu berichten. Fotos vom Urlaub und von unserer neuen Wohnung werden auch noch folgen, keine Angst. 
Aber nun erst einmal das Zwischenseminar. 
abenteuerlicher Reflexionsspaziergang


Relaxen in der piscina

Als ich im Bus sass, auf dem Weg nach Cienneguilla, einem Dorf, das nur eine halbe Stunde von Lima entfernt ist (wobei es da natuerlich immer darauf ankommt, aus WELCHEM Teil Limas du kommst, kann auch bis zu 1,5 Stunden variieren), fuehlte es sich schon komisch an. Fuer mich war das Zwischenseminar immer so eine Art Halbzeit in meinem Auslandsaufenthalt und nun war ich wirklich schon auf dem Weg dahin. Zwar sind erst 5 von 12 Monaten vergangen, aber irgendwie hat es mir doch noch einmal schmerzlich bewusst gemacht, wie schnell die Zeit heir eigentlich verfliegt. Gleichzeitig war das Zwischenseminar aber auch eine Woche, auf die ich mich schon lange gefreut hatte.
Eine Woche keine Arbeit, das ist sowieso immer nett. Aber vor allem, um endlich auch meine Freunde vom Vorbereitungsseminar aus Deutschland wiederzutreffen, die ihr Jahr in Arequipa oder Quito verbringen, mich mit ihnen austauschen zu koennen und in Cienneguilla ein bisschen Natur zu sehen, die in Lima doch ein bisschen zu kurz kommt. Insgesamt verbrachten wir 5 wunderschoene Tage bei einem sehr netten und sehr verliebten alten Ehepaar, in einem Garten mit Mangostraeuchern, Chirimoya- und Guanabanabaeumen und einem verrueckten Hund, waehrend wir ueber unsere Erfahrungen redeten, uns einen Sichtwechsel auf die Kinderarbeit erlaubten und Probleme besprachen.