Sonntag, 23. Februar 2014

Lebenszeichen

Jaja, lang ist es her seit unserem letzten Blogeintrag und erst einmal ein dickes "Tut uns Leid" dafuer. Um mich ein bisschen zu rechtfertigen: wir hatten aber auch verdammt viel um die Ohren. Reisen, viel Arbeit, ein Umzug, Zwischenseminar und ein bisschen moechte man dann doch noch von seiner freien Zeit hier geniessen. Aber heute fang ich mal an, das verpasste ien wenig aufzuholen und ein bisschen von unserem Zwischenseminar von Ende Januar zu berichten. Fotos vom Urlaub und von unserer neuen Wohnung werden auch noch folgen, keine Angst. 
Aber nun erst einmal das Zwischenseminar. 
abenteuerlicher Reflexionsspaziergang


Relaxen in der piscina

Als ich im Bus sass, auf dem Weg nach Cienneguilla, einem Dorf, das nur eine halbe Stunde von Lima entfernt ist (wobei es da natuerlich immer darauf ankommt, aus WELCHEM Teil Limas du kommst, kann auch bis zu 1,5 Stunden variieren), fuehlte es sich schon komisch an. Fuer mich war das Zwischenseminar immer so eine Art Halbzeit in meinem Auslandsaufenthalt und nun war ich wirklich schon auf dem Weg dahin. Zwar sind erst 5 von 12 Monaten vergangen, aber irgendwie hat es mir doch noch einmal schmerzlich bewusst gemacht, wie schnell die Zeit heir eigentlich verfliegt. Gleichzeitig war das Zwischenseminar aber auch eine Woche, auf die ich mich schon lange gefreut hatte.
Eine Woche keine Arbeit, das ist sowieso immer nett. Aber vor allem, um endlich auch meine Freunde vom Vorbereitungsseminar aus Deutschland wiederzutreffen, die ihr Jahr in Arequipa oder Quito verbringen, mich mit ihnen austauschen zu koennen und in Cienneguilla ein bisschen Natur zu sehen, die in Lima doch ein bisschen zu kurz kommt. Insgesamt verbrachten wir 5 wunderschoene Tage bei einem sehr netten und sehr verliebten alten Ehepaar, in einem Garten mit Mangostraeuchern, Chirimoya- und Guanabanabaeumen und einem verrueckten Hund, waehrend wir ueber unsere Erfahrungen redeten, uns einen Sichtwechsel auf die Kinderarbeit erlaubten und Probleme besprachen.

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